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FOG (Angst, Verpflichtung, Schuld)

FOG steht für Fear, Obligation und Guilt, also Angst, Verpflichtung und Schuld, die drei Gefühle, die ausgelöst werden, um dich gefügig zu halten. Die Therapeutin Susan Forward prägte den Begriff für den emotionalen Druck, der viele gegen ihr eigenes Urteil nachgeben lässt.

Susan Forward prägte FOG für den Nebel, in dem du Entscheidungen triffst, wenn jemand dich unter Druck setzt. Angst sagt: Ein Nein hat einen Preis, Wut oder Rückzug oder irgendeine Strafe. Verpflichtung sagt: Ein guter Mensch würde ja sagen, du schuldest das. Schuld sagt: Dein eigenes Bedürfnis zu schützen heißt, jemanden im Stich zu lassen.

Wirksam wird es dadurch, dass die drei verschwimmen, bis du die Bitte nicht mehr klar siehst. Du wägst nicht mehr ab, ob du wirklich helfen willst, sondern versuchst nur noch, das schlechte Gefühl loszuwerden. Der schnellste Weg zur Erleichterung ist meist nachzugeben, also tust du es, und das Muster wird für das nächste Mal verstärkt.

Zu benennen, welches Gefühl am lautesten ist, kann etwas Luft schaffen. Ist das Angst vor einer echten Folge oder eine Geschichte über eine? Ist das eine echte Verpflichtung oder ein Pflichtgefühl, auf das sich jemand stützt? Schuld nach einer fairen Grenze ist kein Beweis, dass du etwas falsch gemacht hast. Oft ist es nur der FOG, der sich lichtet.

Zum Leitfaden Grenzen mit einem Narzissten setzen

Quellen

  • Susan Forward (1997), 'Emotional Blackmail: When the People in Your Life Use Fear, Obligation, and Guilt to Manipulate You'.

Zuletzt geprüft 2026-06-12