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Burnout

Burnout ist ein Zustand chronischer Erschöpfung durch anhaltenden, ungelösten Stress. Er zeigt sich in emotionaler Erschöpfung, schleichendem Zynismus und dem Gefühl, dass nichts, was du tust, genügt. Er baut sich langsam auf, bis schon Alltägliches schwer wird.

Früher lag dir an der Arbeit, der Freundschaft, dem Haushalt. Jetzt funktionierst du nur noch, halb taub, fährst bei Kleinigkeiten aus der Haut und bist überzeugt, zu versagen. Burnout kommt selten als Zusammenbruch. Er sickert über Monate ein, in denen du mehr gibst, als zurückkommt.

Die Forschung von Christina Maslach beschreibt Burnout über drei Merkmale: emotionale Erschöpfung, Zynismus oder Distanz und ein vermindertes Gefühl der eigenen Leistung. People-Pleasing ist ein schneller Weg in alle drei. Wer nicht Nein sagen kann, dem wächst die Last, der Groll verhärtet sich zu Zynismus, und keine Anstrengung fühlt sich je genug an, weil das Ziel immer weiter wegrückt.

Der Ausweg ist kein Produktivitätstrick. Burnout bessert sich durch weniger Anforderungen und mehr Erholung, was bei People-Pleasern meist heißt: Grenzen setzen ohne Schuldgefühle lernen. Sitzt die Erschöpfung tief, kann eine Therapeutin oder ein Therapeut helfen. Bounds ist ein Werkzeug für den kleinen Moment der Wahl, keine Behandlung.

Zum Leitfaden People-Pleasing überwinden: wie der Weg wirklich aussieht

Quellen

  • Christina Maslach & Michael Leiter, das Maslach Burnout Inventory (Erschöpfung, Zynismus, verminderte Leistung).

Zuletzt geprüft 2026-06-12